Berlin altert. Das ist keine Bedrohung, das ist Realität. Und sie fordert uns heraus: Wie wollen wir leben, wenn wir nicht mehr alles alleine können?
Für mich ist klar: Älterwerden muss selbstbestimmt möglich sein. Das bedeutet barrierefreie Wohnungen und Wege. Begegnungsorte, die gegen Einsamkeit helfen – nicht nur Seniorenheime, sondern lebendige Nachbarschaften, in denen Alt und Jung zusammenkommen. Alteingesessene Geschäfte im Kiez, die auch für Menschen da sind, die nicht jeden Tag online bestellen. Und eine Gesundheitsversorgung, die erreichbar ist.
Ich setze mich für eine Seniorenbegegnungstätte im Haus der Statistik ein. Weil ich glaube: Wer Jahrzehnte in dieser Stadt gelebt und sie mitgeprägt hat, verdient mehr als einen Platz am Rand. Im Abgeordnetenhaus will ich dafür sorgen, dass Berlin eine Stadt bleibt, in der man gerne alt wird – mittendrin, nicht abseits.